Baumpflege Jochen Stingl Baumpflege Jochen Stingl

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Beratung

Um Sie richtig beraten zu können, ist es notwendig, vorhandene Mängel an Bäumen und in deren Umfeld zu erkennen und diese zu beurteilen.
Dies kann nur durch genaue Inaugenscheinnahme (Visual-Tree-Assessment-Methode) und Begutachtung passieren. Es kann allerdings auch eine eingehende Untersuchung vonnöten sein, sollte es um die Standfestigkeit oder Bruchsicherheit Ihres Baumes gehen. Viele verschiedene Faktoren werden dabei beachtet: Vitalität der Baumkrone, Zustand der Rinde, des Stammfußes und des Wurzelansatzes, Standort des Baumes und Bodenbeschaffenheit, Baumart und -alter, Baumpilze und Höhlungen, die Erhaltenswürdigkeit des Baumes und so weiter.

Wir wollen zusammen mit Ihnen passende Antworten für jeden Baum finden:
Ist eine der gängigen Baumpflegemaßnahmen wie Totholz-Entnahme oder Lichtraumprofil schneiden ausreichend? Oder muss doch eine Kroneneinkürzung durchgeführt werden? Ist der Baum noch vital oder sollte über Sanierungsmöglichkeiten wie Standortverbesserung (Düngung) oder gezielte Schnittmaßnahmen nachgedacht werden? Ist eine Fällung notwendig oder noch zu umgehen? Wenn Sie einen Baum fällen lassen möchten, brauchen Sie dafür eine Genehmigung? Auf alle Ihre Fragen haben unsere erfahrenen Mitarbeiter sowie der Chef persönlich eine Antwort und beraten Sie gerne - und das ohne Ihnen überflüssige Maßnahmen andrehen zu wollen.
 
 
 

Baumpflege

 Baumpflege  
Die Baumpflege ist ein übergeordneter Begriff für verschiedene Schnittmaßnahmen, die an Bäumen möglich oder aufgrund der Verkehrssicherheitspflicht vorgegeben sind. Dazu gehören:
Tote Äste entfernen, Lichtraumprofil über Straßen und Gehwegen wieder herstellen, Dach-/Fassaden-Freischnitt, überlange Äste einkürzen, Kronenpflege, Fremdbewuchs entfernen, Kronenteileinkürzung, gesamte Kroneneinkürzung, Nachbehandlung stark gekappter Kronen, Kopf- oder Formschnitt, Jungbaum- und Erziehungsschnitt, Sekundärkrone aufbauen, Obstbaumschnitt. Dabei halten wir uns an das Regelwerk der Baumpflege, die ZTV-Baumpflege, als auch an artenschutzrechtliche Bestimmungen. Wir beraten Sie gerne, welche Schnittmaßnahmen ratsam wären, zu welchen Sie aufgrund der Verkehrssicherheitspflicht verpflichtet sind und welche Maßnahmen aufgrund unserer Baumpflege-Philosophie nicht möglich sind bzw. einer Genehmigung bedürfen (z.B. Einkürzungen von 25-30 Prozent der Gesamtkrone).

Einen Baum kann man entweder mittels Seilklettertechnik (SKT) oder mithilfe von Hebebühnen schneiden.
Die Seilklettertechnik (das Bearbeiten eines Baums kletternd mit Seil und Gurt) ermöglicht es uns, auch an den schwierigsten Standorten Baumschnittarbeiten auf eine besonders baumschonende Art und Weise sicher durchzuführen. So können wir Ihre Bäume in Hof und Garten, auf Spielplätzen und Friedhöfen, in Park und Wald oder auch in Hanglage schneiden – also an Orten, zu denen man mit der Hebebühne nicht oder nur schwer hingelangt. Unsere Baumpfleger praktizieren SKT seit vielen Jahren und nutzen dabei Ausrüstung auf dem neusten Stand der Technik, so dass eine schonende, sichere und effektive Baumpflege möglich ist. Durch spezielle Abseiltechniken (Rigging) werden Ast- und Stammteile von uns vorsichtig abgeseilt, sollten Ihre Bäume sehr dicht am Haus stehen oder sich darunter etwas befinden, was nicht zu Bruch gehen darf wie beispielsweise Gartenhütten, Carports oder auch Gräber.
 
 
 

Kronen-
Sicherung

Um die Windbruchsicherheit bei Bäumen zu gewährleisten, die extrem ausladend oder aufgrund schlecht angebundener Astgabeln zum Ausbrechen geneigt sind, ist nicht immer eine starke Kroneneinkürzung oder gar Fällung notwendig.
Schon leichte Entlastungen der gesamten Krone oder der betroffenen Kronenteile minimieren die Bruchgefahr dieser Bäume. Eine Alternative zur Kroneneinkürzung ist das Installieren eines Gurtsicherungssystems im Baum. Hier gibt es verschiedene Kronensicherungen, die dem Baum bei widrigem Wetter die nötige Stabilität verleihen, da die kinetische Energie auf den gesamten Baum verteilt wird. Je nach Einbau des Gurtbands (dynamisch oder statisch) kann selbst bei Ausbrechen eines Astes oder Stämmlings das herabfallende Objekt sicher aufgefangen und so das Risiko eines Schaden minimiert werden.
 
 
 

Baumfällung

Unter einer Baumfällung versteht man das bodennahe Absägen eines Baumes, doch wie man einen Baum fällen kann, unterscheidet sich von Baum zu Baum, von Standort zu Standort.
Vor der tatsächlichen Fällung steht das Begutachten des Baums und des Umfelds: Wie kommen wir an den Baum heran - ist der Baum mittels Seilklettertechnik oder Hebebühne zu fällen? Wie weit ist der Entsorgungsweg? Wie hoch ist der Baum und wie dick der Stammumfang? Ist er noch vital, am absterben oder bereits abgestorben? Wird eine Baumfällgenehmigung gebraucht? Und wie herausfordernd ist die Fällung: Ist der Fallbereich unter dem Baum frei oder stört eine Gartenhütte darunter, steht der Baum dicht an einem Haus, an der Straße oder über Parkplätzen? All diese Faktoren beeinflussen den Aufwand der Baumfällung und somit auch die Kosten dafür.

Bevor wir dazu raten, einen Baum zu fällen, wird er von uns genau begutachtet.

Sollte es nicht mehr möglich sein, den Baum zu erhalten - sei es aufgrund von Baumpilzen, Krankheiten oder sonstigen Schäden - so muss dieser aufgrund der Verkehrssicherheitspflicht gefällt werden. Auch Bauvorhaben können Grund für eine Baumfällung sein. Vor jeder Fällung sind artenschutzrechtliche Bestimmungen zu beachten und einzuhalten. In einigen Fällen muss dabei bei der »Unteren Naturschutzbehörde« oder der zuständigen Gemeinde eine Fällgenehmigung beantragt werden: Abhängig ist das je nach Baumschutzsatzung von Stammumfang und Baumart.
 
 
 

Wurzelstock-
Rodung

  
Der Wurzelstock ist der besonders harte und zum Großteil unter der Erdoberfläche liegende Teil des Baumes, der bei bodennahen Fällungen zurückbleibt.
Der Wurzelstock (Wurzelansatz des Stamms und Wurzeln) kann nach der Fällung entweder mit einer Fräse gerodet oder mithilfe eines Baggers, Greifzugs und ähnlichem herausgehoben werden. Entschieden wird hier je nach Standort und Größe des vorhandenen Wurzelstocks sowie den Zugangsmöglichkeiten zum gefällten Baum.

Wenn Bagger oder Greifzug eingesetzt werden sollen (nur bei kleineren Bäumen möglich), muss ein Anschlagpunkt vorhanden sein, der Baum darf beim Fällen also nicht bodennah abgeschnitten werden. Wir bevorzugen das Roden mit der Wurzelfräse und haben dafür verschieden große Maschinen im Repertoire.
 
 
 

Neupflanzungen

In dem Fall, dass Sie einen Baum neu pflanzen lassen wollen oder auch Sträucher und Bodendecker, muss eine standortgerechte Pflanzenauswahl getroffen werden.
Geschieht dies nicht, kann es zum Beispiel sein, dass ein nicht stadtklimafester Baum, der an einem falschen Standort gepflanzt wurde, nicht richtig angeht oder frühzeitig vergreist. Ebenso können enorme Pflegekosten entstehen, wenn Großbäume an Standorten mit zu geringem Boden- und Luftraum gepflanzt werden, denn mit dem Wachstum des Baumes ist nun ein ständiger Rückschnitt der Krone notwendig.

Es ist zudem auf die passende Jahreszeit zu achten und darauf, dass der zu setzende Baum weder am Stamm noch im Wurzelbereich Schäden hat - am besten natürlich im keinen Bereich, da auch ein großer Rindenschaden den Baum stark schwächt. Dazu sollte ein Baum nie zu tief gepflanzt werden, da er durch Setzung des Bodens im Nachhinein meist noch absinkt. Besonders wichtig ist auch die anschließende Jungbaumpflege, was vor allem die Versorgung mit ausreichend Wasser betrifft, damit der Baum richtig angeht und ein gutes Wachstum die Folge ist.
 
 
 

Spezialfällung

  
Bäume, die durch Risse, Pilzfruchtkörper, Anhebung der Bodenplatte, Windbruch etc. geschädigt sind, entsprechen nicht mehr den Anforderungen, denen sie bei widrigem Wetter standhalten müssen.
So kann es sein, dass es notwendig wird, einen Baum zu fällen, der durch seinen Standort, sein Ausmaß oder aufgrund einer schweren Schädigung besondere Schwierigkeiten bei der Fällung aufweist.

Hier ermöglicht die Seilklettertechnik in Kombination mit Steigeiseneinsatz auch bei Platzmangel und schwer zugänglichen Bäumen eine sichere Fällung.
Durch spezielle Rigging-Techniken (Abseil-Methoden) ist es für uns möglich, solche Bäume zu fällen und sehr schwere Stammteile stückweise sicher zu Boden zu bringen. Auch Kranfällungen - eine besonders anspruchsvolle Art, einen Baum zu fällen - haben unsere Mitarbeiter schon erfolgreich ausgeführt.
 
 
 

Obstbaum-
schnitt

Wir wenden den Obstbaumschnitt an, um die Gestalt der Gehölze zu formen, schöne Pflanzen zu ziehen, sie gesund zu erhalten und nicht zuletzt, um den Ertrag zu fördern.
Obstgehölze können sehr schöne Gestaltungselemente in einem Garten darstellen. Die meiste Arbeit an Obstgehölzen ist für die Kronenerziehung im Jungbaumstadium erforderlich. Nach ca. 3-4 Jahren ist die Kronenform der Jungpflanzen dann in groben Zügen festgelegt. Ab diesem Zeitpunkt muss die Krone nach spezifischen Kriterien in Form gehalten und weiter aufgebaut werden.

Ein jährlicher Schnitt ist bei Obstbäumen, die Ertrag bringen sollen, aber unumgänglich.
Sie können sogar 2-3 Mal im Jahr geschnitten werden und vertragen recht starke Schnitte, die Licht in die Krone bringen sollen. Bei alten Obstbäumen ist hier allerdings Vorsicht walten zu lassen. Wenden Sie sich vertrauensvoll an unseren Spezialisten für den Obstbaumschnitt!